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Euglena gracilis

Chemotaxis

Euglena gracilis
Chemotaxis

VERSUCH

Chemotaxis

Chemotaxis-Versuch mit Euglena gracilis, Bild 1 von 4
Chemotaxis-Versuch mit Euglena gracilis, Bild 2 von 4
Chemotaxis-Versuch mit Euglena gracilis, Bild 3 von 4
Chemotaxis-Versuch mit Euglena gracilis, Bild 4 von 4

Euglena gracilis:

Chemotaxis bezeichnet die gerichtete Bewegung von Zellen in einem chemischen Konzentrationsgefälle. Bewegen sich die Zellen auf einen Stoff zu, spricht man von positiver Chemotaxis, weichen sie davor zurück, von negativer Chemotaxis.

Euglena gracilis eignet sich hervorragend, um die Chemotaxis zu zeigen. Für den Versuch ist eine Petrischale ideal, in die eine dichte Kultur gegossen wird.

Wird ein Salzkristall in die Mitte der Schale gegeben, löst er sich langsam auf. Rund um den Kristall entsteht eine erhöhte Salzkonzentration, die nach außen abnimmt. Schon nach kurzer Zeit ist negative Chemotaxis zu beobachten: Die Einzeller weichen vor der erhöhten Salzkonzentration immer weiter zurück. Zellen, die nicht schnell genug ausweichen können, schrumpfen durch Osmose und liegen stellenweise abgestorben am Schalenboden.

Auch Blepharisma japonicum und Blepharisma americana eignen sich für diesen Versuch.

Passend dazu

Chemotaxis-Versuch mit Blepharisma americana, Bild 1 von 4
Chemotaxis-Versuch mit Blepharisma americana, Bild 2 von 4
Chemotaxis-Versuch mit Blepharisma americana, Bild 3 von 4
Chemotaxis-Versuch mit Blepharisma americana, Bild 4 von 4

Blepharisma americana: